Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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Der Ober⸗Bramine fuhr fort:Nunmehr muͤßen wir dem Willen des verſtorbenen Koͤ⸗ nigs gehorſamen, der ausdruͤcklich vorſchreibt, daß wenn irgend ein Zufall ſich ereignen ſollte, nachdem die Prinzeßin ihre Wahl getroffen hat, ich, das Oberhaupt unſerer heiligen Re⸗ ligion, ihren Gatten erwaͤhlen ſoll. Kraft mei⸗ ner Gewalt rufe ich Dich, mein Sohn Me⸗ zrimbi, um ſeine Stelle zu erſezen. Verneigt Euch vor Mezrimbi, dem kuͤnftigen Koͤnig von Suffra.

Aoota, bis unter die Augen verhuͤllt, und angethan mit Mezrimbi's Gewanden, trat vor, der Ober⸗Bramin, und auf deßen Be⸗ fehl alle Anweſende, warfen ſich vor Acota zur Erde nieder, lagen mit ihrer Stirne im Staube. Dieſen Augenblick benuzte Acota, um den Schawl zu entfernen, und als ſie ſich er⸗ hoben, ſtand er ſtrahlend in ſeiner Schoͤnheit und in edlem Stolze neben dem Throne. So wie der Ober⸗Bramine ihn gewahrte, ſtieß der einen Schrei aus, der nicht nur noch weiter gehoͤrt wurde, als der Schrei der reizprunken⸗ den Prinzeßin Ba⸗be⸗bi⸗bo⸗bu, ſondern auch die Wirkung hervorbrachte, ſie in's Leben und zur

Beſinnung zuruͤckzuruſen. Alle ſchrieen verwun⸗