Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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darin eroͤffnet, daß die Bedingungen des Te⸗ ſtamentes erfuͤllt werden wuͤrden. Wie ich dieſe von oben mir gewordene Eingebung erlaͤutern ſoll verſtehe ich nicht; vielleicht war der Juͤng⸗ ling, der gluͤcklich genug die Blume errieth, auch der von der Prinzeßin erwaͤhlte Geliebte.

So iſt's, ſagte die Prinzeßin in ſanft melodiſcher Stimme,und ſo wird meines Va⸗ ters Vorſchrift befolgt.

Wo iſt denn der begluͤckte Juͤngling? ſprach der Ober⸗Bramin,er moͤge erſcheinen.

Ba⸗be⸗bi⸗bo⸗bu ſowohl als Andere hatten vergebens nach Acota umhergeblickt, ſie war hoͤchſt erſtaunt daruͤber, daß er nicht erſchien, aber noch viel mehr, als er zulezt von den vier ſchwarzen Stummen mit verhuͤlltem Ant⸗ lize hereingefuͤhrt wurde.

Dieſer alſo, iſt der beguͤnſtigte Juͤngling Acota, ſprach der Ober⸗Bramin,nehmt ihm den Schawl ab, und fuͤhrt ihn zu der Prinzeßin. 5

Die Stummen gehorchten; zum Entſezen der liebreizenden Ba⸗be⸗bi⸗bo⸗bu, ſtand Acota wie ſie glaubte, vor ihr, mit einem ſo zerfezten und verbranntem Geſichte, daß ſeine Zuͤge nicht zu erkennen waren. Sie ſprang erſchreckt