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den Tag des Entzuͤckens vorzubereiten, auf den Tag, der ſie mit einem Koͤnige ſegnen, an welchem die reizſchimmernde Prinzeßin Ba⸗be⸗ bi⸗bo⸗bu, die Rahm⸗Torte des Entzuͤckens, nicht laͤnger unvermaͤhlt bleiben ſollte. Seidenſtoffe aus China, Schwals und Schaͤrpen von Kaſchemir, Juwelen, Gold, Diamanten, Pferde, Kameele und Elephanten ſah man auf der weiten Ebene und in der Stadt Suffra. Alles war Freude, Jubel, Feſtgepraͤnge, Wonnegeſpraͤch, denn die reiz⸗ prunkende Prinzeßin ſollte an dieſem Tage ver⸗ maͤhlt werden.
„Ich wollte beim Himmel, ſie waͤre das ſchon,“ ſagte der Paſcha ungeduldig.
„Gefall es Deiner Hoheit, bald wird ſie vermaͤhlt ſeyn.“
In fruͤher Stunde ward oͤffentlich ausgern⸗ fen, daß die Prinzeßin im Begriffe ſtehe, einen Juͤngling aus den hoͤchſten Kaſten zu ihrem Gemahle zu nehmen, und daß Alle, die dabei betheiligt waͤren, ſich zum Pallaſt begeben ſoll⸗ ten, um der Feierlichkeit beizuwohnen. Weil


