— 309— wie Jakalls, die ihre Beute gewittert haben, und ſchnell verbarg er ſich wieder unter dich⸗ tes Geſtraͤuch. Die Stummen naheten wie Schatten in der Nacht, gewahrten den ſchla⸗ fenden Mezrimbi mit Acota's Mantel und mit der Mandoline, welche dieſer, nachdem er den Akkord gegriffen, zu ſeiner Seite niedergelegt hatte. Dies war genug. Mezrimbi's Geſicht war mit der aͤzenden Saͤure uͤbergoßen, bevor er noch erwachte; ſein Geſchrei wurde durch einen Schawl erſtickt, und zufrieden damit, das Geheiß ihres Herrn erfuͤllt zu haben, eilten die Stummen der Wohnung Mezrimbi's zu, um ihren Erfolg anzuzeigen, gebrauchten indeß noch die Vorſicht, dem Mezrimbi Haͤnde und Fuͤße zuſammen zu binden, damit er nicht heim⸗ kehren koͤnne, um Beiſtand in ſeiner Noth zu erlangen. Sie entkamen aus dem Garten, be⸗ richteten dem Ober⸗Bramin den Erfolg ihres Vornehmens, und daß ſie Acota gefeßelt im Walde zuruͤckgelaßen haͤtten. Der alte Me— zrimbi uͤberlegte, daß es rathſam ſeyn moͤgte, ſich der Perſon Acota's zu bemaͤchtigen, damit er dieſen am folgenden Tage vorzeigen koͤnne, falls das erfordert wuͤrde. Deshalb ſchickte er die Stummen zuruͤck, um Acota nach ſeinem
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


