Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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welche das Koͤnigreich Suffraria von jenem andern Reiche trennten, welches mein verraͤ⸗ theriſches Gedaͤchtniß in Deiner Hoheit er⸗ lauchten Gegenwart zu vergeßen gewagt hat. Mezrimbi war der einzige, der nicht bewegungs⸗ los blieb; in der ganzen aͤngſtlichen Begierde des Vorgenußes und im bangen Schwanken ſeiner Zweifel, ſchritt er auf und ab, bis er endlich ſtill ſtand und ermuͤdet von ſeinen wi⸗ derſtreitenden Gefuͤhlen am Fuße eines Baumes ganz dicht bei Acota's Schlupfwinkel ſich nie⸗ derſezte. Die Nachtigall toͤnte ihm ſuͤße Melo⸗ dien hervor, und freundlich, wie ſie gegen alle Liebende iſt, war ſie es auch mit Mezrimbi,

der ihrem Geſange lauſchte, und deßen grimm⸗

ſpruͤhende Gefuͤhle von ihren ſuͤßen Trillern beſaͤnftigt wurden, bis er feſt entſchlief. Dies gewahrte Acota, nahete ſich ihm leiſe, bedeckte ihn mit ſeinem Mantel, nahm die Mandoline und griff einen Akkord, von dem er wußte, daß die feinhoͤrigen Stummen ihn augenblick⸗ lich auffaßen wuͤrden, wiewohl er nicht laut genug war, um Mezrimbi erwecken zu koͤnnen.

Acota hatte richtig geſchloßen; ehe noch eine Minute vergangen war, ſah er die ſchwarzen Geſchoͤpfe durch den Unterbuſch daherkriechen,