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Leibes nackt entbloͤßt— war den Blicken einer zahlloſen Volksmenge ausgeſezt, die das tiefſte Schweigen beobachtete.— Nun erfaßte einer der Henker ſie bei beiden Haͤnden, drehete ſich halb herum und warf ſie ſich auf ſeinen Ruͤcken wobei er ſich voruͤber beugte, ſo daß ihre Fuͤße ein Paar Zoll uͤber dem Boden ſchwebten; der zweite Henker legte ſie mit ſeinen rohen Haͤn⸗ den und ohne einen Zug von Mitleid im Blicke, auf dem Ruͤcken ſeines Gefaͤhrten in eine Stel⸗ lung, in welcher ſie die zuerkannte Geißelung am treffendſten erhalten konnte. Zuweilen preßte 4 er ſeine breiten Haͤnde ungezogen auf ihren Kopf, damit ſie den hinabhalte; dann wieder ſchien er ſie zu ſtreicheln, wie der Mezger ſein Schlacht⸗Lamm— bis er ſie in die guͤnſtigſte Lage gebracht hatte. Nun nahm er die Geißel, eine aus langen Lederſtreifen zu dieſem Zwecke gedrehete Peitſche; er trat einige Schritte zuruͤck, ſchaͤzte die noͤthige Entfernung mit feſtem Auge ab, ſchaute erſt hinter ſich und gab dann einen Hieb mit dem Ende der Peitſche, welcher einen Streifen Haut vom Nacken bis zur Ruͤcken⸗ wurzel abſchaͤlte; er ſtieß darauf mit ſeinen


