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heit mit Gerechtigkeit regiert. Eine alte Frau fuͤhrte uns unter lauter Wehklage zu einem Krankenlager, auf welchem ein Geſchoͤpf lag, deßen Geſtalt ſchoͤn war wie die einer Houri. Die Alte erſuchte den Franken⸗Doktor durch den Vorhang der Kranken Puls zu fuͤhlen, der
aber lachte ihr in den Bart— denn ſie hatte
einen der nicht klein war— zog die Vorhaͤnge auf, erfaßte eine Hand ſo klein und ſo zart, daß ſie nur allein dazu geeignet ſchien, den Propheten dicht am Throne des Engel Gabriel, mit dem fuͤr die Rechtglaͤubigen bereiteten Un⸗ ſterblichkeits⸗Pillau zu fuͤttern.— Ihr Antliz war bedeckt und der Franke wuͤnſchte der Schleier
ſolle abgehoben werden.— Das verweigerte die
Alte, und nun drehte er ſich auf ſeinen Ferſen herum und wollte ſie den Angriffen des Todes uͤberlaßen.
Die Liebe der Alten zu ihrem Kinde, beſiegte ihre religioͤſen Gewißenszweifel, und ſie erlaubte daß ihre Tochter ſich vor einem Unglaͤubigen
entſchleiere. Ihre Reize ſezeen mich in Entzuͤcken,
ich koͤnnte ſie zu meiner Frau verlangt haben,
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