Teil eines Werkes 
3. Band (1835)
Entstehung
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Ich wiligte ein, legte ein friedlicheres Kleid an und blieb mehre Monate bei dem Franken⸗ Doktor, wir reiſeten uͤberall hin, blieben aber ſelten lange an einem Orte; er reiſete der Krank⸗ heit nach, anſtatt vor ihr zu fliehen, und ich hatte meine Zweifel, ob ich nicht durch meine ſtete Wartung Sterbender zulezt ſelbſt ſterben moͤgte, ſo daß ich beſchloß, ihn bei der erſten guͤnſtigen Gelegenheit zu verlaßen. Schon hatte ich viele wunderbare Dinge von ihm erlernt, nemlich: daß Blut zum Leben nothwendig ſey, und daß ohne Athemholen der Menſch ſterben wuͤrde, ferner, daß weiße Pulver das Fieber kurirten und inanze Trohſen die Dyſſenterie einhielten.

Endlich kamen wir zu Idieſer Stadt, und vor einigen Tagen als ich das Korn der Ueberle⸗ gung im Moͤrſer der Geduld zerſtampfte, ver⸗ langte der Doktor, ich ſolle ihm ſeine Lanzetten bringen, und ihm folgen. Hinter dem gelehrten Hakim trat ich durch die Straßen bis wir zu einem elenden Hauſe in einem duſtern Viertel dieſer großen Stadt kamen, welche Deine He⸗