Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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laßen, ob ſein aͤlteſter Sohn bei ihm auf dem Schloße lebe, oder aber da⸗ ungluͤckliche Ende genommen habe, welches man ihm verkuͤndet hatte; da ſein juͤngerer Sohn bei ihm ſey und ſeit Monaten das Vaterhaus nicht verlaßen habe, ſo koͤnne er nicht umhin zu vermu⸗ then, daß irgend ein Betrug in dieſer Ange⸗ legenheit geſpielt werde, weil ſeine beiden Soͤhne in den Angaben uͤber den Vorfall ge⸗ nannt wuͤrden.

Der Wechſel in den Geſichtszuͤgen des Mar⸗ kis ſagte mir, daß die Sachen nicht gut ſtaän⸗ den; gewißermaßen war ich ſchon vorbereitet, als er mit ſehr ernſthaftem Anſehen dem Biſchofe den Brief gab, der, nachdem er ge⸗ leſen, ihn mir herreichte und mit ſtrengem Blicke fprach:dies betrifft Sie, mein Herr.

Mit voͤlliger Faßung las ich das Schreiben, gab es dem Markis zuruͤck und bemerkte mit einem Seufzer:dergleichen Taͤuſchung iſt niemals freundlich; den alten Mann wird der Schlag nur um ſo haͤrter treffen. Sie wißen Markis, daß ich Ihnen ſagte oder war es Mademoiſelle Ceriſe der ich es mittheilte

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