Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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ich habe eine Erſcheinung gehabt, ſey berufen

worden, und ſie duͤrften erwarten, mich bald hingeſchieden zu ſehen; der Ruf meiner Heilig⸗ keit vermogte ſie, meine Bemerkungen als vom hoͤheren Geiſte eingegebene Vorausſagung an⸗ zuſehen. Eines Abends klagte ich ſehr und gab mich leidender an als je, verlangte auch, daß ſie mich fruͤher verlaßen ſollten; ſie wollten zum Arzte ſchicken; doch das unterſagte ich und erklaͤrte ihnen, kein Arzt auf Erden koͤnne mir helfen; ich kuͤßte ſie Alle, ſprach feierlich den Segen uͤber ſie aus und hieß ſie mich allein

laßen. Sobald es dunkel geworden, warf ich

mein Nonnengewand ab, ließ es in meinem Bette liegen, als ſey ich daraus entſtiegen; da meine Fenſter, die in den Kloſtergarten oͤffneten, nicht mit Gitterſtangen verſehen waren, konnte ich mich unangekleidet, wie ich war, hinablaßen und erreichte wohlbe⸗ halten den Boden. Als lich außen war, ge⸗ brauchte ich noch die Vorſicht, das Fenſter zu ſchließen, damit ihnen meine Flucht gar nicht in den Sinn kommen moͤgte; dann erklomm ich einen Baum, deßen Äſte die Gartenmauer