Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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Nie, nimmermehr Francois; meinem Gotte will ich gewiß nicht weniger treu ſeyn, als ich Dir war; er wird mich nicht verlaßen; und muß ich hier leiden, ſo wird er mich dermal⸗ einſt dafuͤr belohnen.

Marie verließ mein Gemach.

Von nun an wurde mein Aufenthalt im Nonnenkloſter mir unertraͤglich, und ich be⸗ ſchloß meine Flucht zu bewerkſtelligen. Ich gab mich krank an und huͤtete mein Bett. Man ſchickte zu dem Arzte eines benachbarten Klo⸗ ſters, der in großem Rufe der Geſchicklichkeit ſtand. Dies war gegen meinen Wunſch ge⸗ ſchehen, und als ich hoͤrte, daß er kommen wuͤrde, kleidete ich mich an um ihn zu empfan⸗ gen, weil ich eine zu genaue Pruͤfung fuͤrch⸗ tete. Er fragte nach meinen Leiden; ich ant⸗ wortete, daß ich zwar keine Schmerzen litte, aber voͤllig uͤberzeugt davon waͤre, daß ich bald hinſcheiden muͤße. Er fuͤhlte meinen Puls, und weil er keine Krankheitsſymptome zu ent⸗ decken vermogte, nahm er Abſchied.

Zu den aͤlteren Nonnen die mich beſuchten, ſprach ich in raͤthſelhafter Weiſe; ſagte ihnen,