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die nichts als Neid, Haß und bittere Reue umſchließen.“ „Francois, ich gab Dir meine Antwort ſchon. Was einmal geſchehen iſt, kann nicht ungeſche⸗ hen gemacht werden. Rette Dich nur; mich uͤberlaße meinem ungluͤcklichen Schickſale!“ Sie brach in einen Strom von Thraͤnen aus und fuhr fort:„O Francois, weshalb mußteſt Du mich verlaßen, ohne mir auch nur ein Wort zu ſagen? Haͤtteſt Du mir Deine Gefahr nur angedeutet, ſo wuͤrde ich die Erſte geweſen ſeyn, um auf Deine Entfernung zu beſtehen; alles, alles haͤtte ich dann um Dich, wenn nicht mit Freuden, doch mit Geduld und Ergebung tragen wollen. Wenn das Wahrheit iſt, was Du mir jezt ſagſt, ſo haͤtte Alles gut gehen moͤgen, nun aber bleibt mir in meinem ein⸗ ſamen Kloſterleben kein Troſt, kein anderer Wunſch als der, daß mein irdiſcher Wandel
recht bald ende. Dir verzeihe ich, Francois,
aber ſchenke mir Dein Mitleid, denn das ver⸗ diene ich.“ „Noch einmal flehe ich Dich an, Marie,
bewillige meinen Vorſchlag.“


