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uͤberhingen, ließ mich an einem derſelben auf der andern Seite hinab und befand mich in Freiheit.*
Weil ich wußte, daß, je weiter ich vom Nonnenkloſter entfernt ſey, deſto mindere Ge⸗ fahr mich bedrohe, fuͤr einen Betrüger gehal⸗ ten zu werden, ſuchte ich die Heerſtraße zu gewinnen und rannte ſo ſchnell ich nur konnte in der Richtung von Marſeille nach Tonlouſe fort. 2
Mehre Meilen hatte ich zuruͤckgelegt, ohne in dieſer ſtillen Stunde der Nacht irgend Jemandem zu begegnen; zuweilen erſchreckte mich das An⸗ bellen eines knurrenden Hundes, wenn ich durch die kleinen Doͤrfer kam, die auf meinem Wege lagen; endlich fuͤhlte ich mich von Muͤdigkeit und Kaͤlte erſchoͤpft und ſezte mich hinter einer Hecke nieder, um mich vor dem eiſigen„Miſtral“ zu ſchuͤzen, der ſchneidend blies. Der Wind legte ſich ſpaͤter, und nun vernahm ich Toͤne wehklagender Stimmen, die von der Land⸗ ſtraße herzukommen ſchienen, und nicht ſehr weit entfernt ſeyn konnten. Ich erhob mich, ſezte meinen Weg fort, und ſtrauchelte alsbald


