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aus dem Nonnengewande entgegenblickte. Durch die Stimme die Du hoͤrteſt, mußt Du jezt voͤl⸗ lig uͤberzeugt ſeyn, daß ich wirklich Frangois bin. Wie ich Äbtißin dieſes Kloſters wurde, haſt Du noch zu erfahren.“ Darauf erzaͤhlte ich ihr, was Deine Hoheit ſchon hoͤrte, und fuhr fort:„durch welche Mittel ich mich aus dieſer gefahrvollen Lage befreien ſoll, weiß ich nicht; inzwiſchen ward mir der eine Troſt, mich wiederum bei dem Gegenſtande meiner Liebe zu befinden. Komm' Marie, komm' zu mir, ich bin wirklich Dein Francois.“
Aber Marie blieb am Fuße des Bettes, ohne vorzutreten und ich gewahrte, daß Stroͤme von Thraͤnen ihr entrannen, als ſie ihre Augen zum Himmel emporſchlug.
„Sprich zu mir Marie, wenn Du mich j je⸗ mals geliebt haſt.“
„Daß ich Dich liebte, Francois, davon biſt Du uͤberzeugt; ſogar Deine unfreundliche Ent⸗ weichung konnte meine Liebe nicht ſchmaͤlern, die unvergaͤnglich ſtandhaft iſt. Alles habe ich fuͤr Dich gewagt; mein Bruder ſo wenig als mein Vater vermogten mir das Geheimniß abzurin⸗


