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und meinen Entſchluß in Betreff meines Ver⸗ fahrens faßen; um einer mich bedrohenden Gefahr zu entgehen, hatte ich mich einer an⸗ dern, viel groͤßern ausgeſezt. Wie ſollte das enden? Nach langem Gruͤbeln beſchloß ich, Marie zu meiner Vertrauten zu machen, und mich den Umſtaͤnden uͤberlaßend, wollte ich durch dieſe mein kuͤnftiges Verfahren beſtim⸗ men laßen. Ich klingelte, verlangte die aͤlteſte Kloſterſchweſter zu ſprechen und befragte ſie um die verſchiedenen Karaktere der mir vor⸗ geſtellten Nonnen. Durch dieſe vertrauliche Anforderung ge⸗ ſchmeichelt, nahmen ihre Schwazhaftigkeit und ihre liebloſen Bemerkungen gar kein Ende. Zwei Stunden vergingen bevor ſie geendet hatte, die lezte von der ſie ſprach, war Ma⸗ rie, deren Geſchichte ſie mir mit der groͤßten Genauigkeit erzaͤhlte; wenn ſie eben ſo wahr⸗ haft in ihren Berichterſtattungen von allen uͤbrigen Nonnen war, ſo hatte ich in der That nicht Urſache, mich gluͤcklich zu preiſen, Ab⸗ tißin von Nonnen zu ſeyn, deren vorhergegan⸗ gener Lebenswandel ſo großes Ärgerniß gab.


