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den Boden kuͤßen zu köoͤnnen, den eine ſo ganz beſonders unter dem Schuze des Himmels ſte⸗ hende Perſon betreten hatte. Man fuͤhrte mich zum Pallaſt des Biſchofes, wo ich eine Art von Hof hielt; Deputationen der verſchiedenen Behoͤrden, der Gouverneur und alle vorneh⸗ men Perſonen ſtellten ſich mir vor. Nach einem Aufenthalte von drei Tagen begab ich mich zum Kloſter, deßen vermeintliche Abtißin ich war, wurde mit Begeiſterung von den Non⸗ nen empfangen, die ſich mit eben ſo viel Ehr⸗ furcht als freudigem Entzuͤcken um mich draͤng⸗ teu.— 3 Am zweiten Tage nach meiner Einſezung als Abtißin ſtellten die beiden aͤlteſten Kloſter⸗ ſchweſtern, die ich Abends zuvor beim Schla⸗ fengehen nur mit Muͤhe hatte entfernen koͤn⸗ nen, mir ſaͤmmtliche Nonnen nach der Reihe vor; ſie begannen mit den aͤlteſten und ende⸗ ten mit denjenigen, die das Geluͤbde der Keuſch⸗ heit zulezt abgelegt hatten. Im Anbeginn mei⸗ nes Levee floͤßte mir daßelbe, wie ich geſtehen muß, wenig Theilnahme ein, doch gegen das Ende deßelben zog manches reizende Geſiche


