Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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geweſen waͤre. Der heftige Sturm dauerte fort; am naͤchſten Morgen glaubten wir Land ent⸗ decken zu koͤnnen, dem der Wind uns zutrieb. In der darauf folgenden Nacht uͤberzeugten wir uns von der Richtigkeit unſerer Vermuthung, denn das Schiff trieb auf den Strand und war in wenigen Minuten zerſchellt. Ich hatte das gute Gluͤck mich auf einem Stuͤcke Wrack zu retten und lag halb todt auf dem Strande, bis der Morgen grauete. Als es heller wurde, blickte ich umher; die Truͤmmer des Schiffes lagen auf dem Strande verſtreuet, oder wur⸗ den neckend von der Brandung umgeſchleudert; ganz dicht neben mir lag die Leiche der Dame, deren Heiligkeit nach der Verſicherung des Kap⸗ tains uns Allen zur Schuzwehr dienen wuͤrde. Ich wandte mich vom Strande ab, um das

Innere des Landes zu betrachten und gewahrte

zu meinem Erſtaunen, daß ich kaum drei Mei⸗ len von meiner Vaterſtadt Marſeille entfernt ſey. Dieſe Entdeckung war grauſenhaft; ich wußte, man wuͤrde keine Barmherzigkeit an mir uͤben, und ich koͤnne keine Meile weiter gehen ohne erkannt zu werden. Jezt uͤberlegte

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