Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 240—

Umiſhauen gewahrte, daß die Engliſchen Boote unſer Schiff hinaus bugſirten, nun lief ich nach dem Fort, welches ganz in der Naͤhe war. Hier wurde ich gaſtfreundlich empfangen, wir ſaßen bis nach Mitternacht, tranken gut und ſchimpften tuͤchtig auf die Englaͤnder.

Am naͤchſten Morgen warf eine Felukke An⸗ ker, um Waßer einzunehmen; weil ſie nach Toulon beſtimmt war, bat ich um Mitfahrt. Mit einem guͤnſtigen friſchen Winde ſegelten wir ab; doch ein heftiges Sturmwetter ſtieg herauf, warf uns mehre Tage umher, ſo daß der Kaptain des Fahrzeuges gar nicht wußte, wohin es verſchlagen ſeyn moͤgte. Inzwiſchen troͤſtete er uns damit, daß wir nicht unter⸗ gehen koͤnnten, weil eine Frau von großer Heiligkeit als Mitreiſende in der Kajuͤte ſey, die abgeſchickt waͤre, die Wuͤrde der Aebtißin eines Kloſters in der Gegend von Marſeille zu uͤbernehmen, und die ohne allen Zweifel von den Heiligen der Kirche beſchuͤzt und er⸗ halten werden wuͤrde.

Dies gereichte zu einigem Troſt, wiewohl ſchoͤnes Wetter ein viel beßerer und groͤßerer

4

7