Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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ich mehre Kameele die noch nicht verſchuͤttet waren. Als ich einen Waßerſchlauch gewahrte,

ſtuͤrzte ich darauf zu, um meinen brennenden

Durſt zu loͤſchen; aber ach, was er enthalten hatte, war ausgetrocknet, auch nicht ein Tropfe war geblieben. Ich fand noch einen Schlauch, mit dem es mir eben ſo ungluͤcklich ging. Nun beſchloß ich die Leiber der Kameele aufzuſchnei⸗ den um das Waßer zu erlangen, was ſich noch in deren Magen finden moͤgte. Dies geſchah, und nachdem ich meinen lechzenden Durſt ge⸗ ſtillt, dem ſogar das erhizte Element entzuͤckend duͤnckte, was ich hinab ſchluͤrfte, verlor ich keine Zeit, die uͤbrigen Thiere aufzuſchneiden, bevor Faͤulniß eintreten wuͤrde, um die ſpaͤr⸗ lichen Waßertheile in Schlaͤuche zu ſammeln. Es gelang mir mehr als einen halben Schlauch voll Waßers zu erhalten, dann kehrte ich zu meinem Kameele zuruͤck, an deßen Seite ich waͤhrend des Simum mich niedergelegt hatte. Auf den Koͤrper des Thieres ſezte ich mich, und dachte uͤber die beſte Weiſe meines wei⸗ teren Verfahrens nach. Ich wußte, daß ich nur

eine Tagereiſe von den Brunnen entfernt ſey,

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