Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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Sandhuͤgel bezeichneten die Stellen auf deuen ſie begraben lagen, als Denkmaͤler gewahrte man hier und dort Koͤrpertheile von Menſchen oder Thieren, welche die Wuͤſten⸗Welle noch nicht verſchuͤttet hatte. Alle, Alle waren dahin! nur einer nicht; und dieſer eine, dieſer ſtraf⸗ bare eine war ich, mir war das Überleben ge⸗ ſtattet, damit ich das ſchauderhafte Unheil be⸗ trachten ſolle, das durch meine Anmaßung und durch mein Verbrechen herbeigefuͤhrt war. Einige Minuten hindurch uͤberblickte ich ſtumpfſinnig und verzweifelnd den Schauplaz; ich bildete mir ein, es ſey mir nur deshalb be⸗ ſchieden worden, Alle zu uͤberleben, damit mein Tod deſto furchtbarer ſeyn ſolle. Ploͤzlich fielen mir meine Frau und meine Kinder ein und nun beſchloß ich um derentwillen, wenn es moͤg⸗ lich waͤre ein Leben zu retten, das durch kein anderes Band mehr an die Erde geknuͤpft war. Ich riß ein Stuͤck Zeug von meinem Turbau los, reinigte damit meine vom eingedrungenen Sande blutende Naſe, und ſchritt uͤber das Leichenfeld hin. 3 Zwiſchen den verſchiedenen Sandhuͤgeln fand

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