Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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dachte an meine Frau, an meine Kinder, ge⸗ rieth in verzweifelnden Schmerz und weinte

bitterlich. Meine vergoßenen Thraͤnen uͤbten eine wiederbelebende Wirkung auf meinen Koͤr⸗

per aus. Ich fuͤhlte mich neu geſtaͤrkt, hob meinen Kopf abermals in die Hoͤhe, ich konnte ſehen! Mit demuthsvoller Inbrunſt warf ich mich nieder, um Allah meinen Dank zu bringen und dann richtete ich mich auf meine Fuͤße empor. Ja, ſehen konnte ich, aber welch ein Anblick zeigte ſich meinen Augen! Ich moͤgte ſie fuͤr immer geſchloßen haben, und haͤtte das fuͤr eine Segnung gehalten.

Der Himmel war wieder klar, der unabſeh⸗

bare Raum ununterbrochen wie fruͤher; aber

wo waren die Tauſende meiner Begleiter, wo die prachtglaͤnzende Schaar von Menſchen und Thieren? Wo war der Emir Hadji mit ſeinen Leibwachen? Wo waren die Mameluken, die Agas, die Janitſcharen und die heiligen Scheiks? Wo das geheiligte Kameel, die Saͤnger und Spielleute? Wo die Mannichfaltigkeit von Voͤl⸗ kern und Volksſtaͤmmen die ſich unſerer Karavane angeſchloßen hatten?— Alle umgekommen!!—