ches wie ich hoffte, Segen uͤber mein Haus bringen wuͤrde, eilte ich heim zu meiner Frau. Auch ſie war voller Freude, und mein ſchoͤ⸗ nes Kameel ſogar ſchien ſich der Ehre bewußt, zu welcher es beſtimmt war, denn es erwie⸗ derte unſere Liebkoſungen, durch Drehen und Winden ſeines langen Halſes und legte ſeinen Kopf auf unſere Schultern.
Die Karavane verſammelte ſich; ſie war die zahlreichſte die ſeit vielen Jahren von Kairo auszog, und enthielt im Ganzen achtzehn Tau⸗ ſend Kameele. Du kannſt Dir meinen Stolz vorſtellen, mit dem ich, als die Prozeſſion durch die Straße zog, meiner Frau das praͤch⸗ tige Thier zeigte, das an ſeinem mit Gold und Edelgeſteinen beſezten Zuͤgel von den hei⸗ ligen Scheiks in ihren gruͤnen Gewaͤndern ge⸗ fuͤhrt wurde, und auf ſeinem Ruͤcken den Kof⸗ fer trug, welcher das Geſez unſeres Propheten in ſich ſchloß; ſtolz blickte das Thier im Fort⸗
gehen nach beiden Seiten hin, begleitet wurde es von Muſik⸗Choͤren, und dem lauten Schalle ſingender Maͤnner und Weiber.
Weil die Karavane am folgenden Tage außer⸗


