Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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gebraucht werden, und laut verſicherte, der Ka⸗ ravane wuͤrde ein Ungluͤck begegnen, falls mein Kameel den heiligen Koran tragen ſolle. Man hielt den Mann fuͤr einen Propheten, die Scheiks geriethen in Furcht und wollten keine entſcheidende Antwort geben. Erzuͤrnt uͤber des Marabut's Einmiſchung ſchmaͤhete ich dieſen; nun erhob er lautes Geſchrei gegen mich, das Volk trat auf ſeine Seite und ich waͤre faſt getoͤdtet.

Als ich eilig davon lief, warf der Elende

mir eine Hand voll Sand nach und rief uͤber⸗

laut:„So wird die Karavane nach dem Wil⸗ len des Himmels umkommen, wenn dieſem verfluchten Kameele geſtattet wird, das ge⸗ heiligte Wort des Propheten zu tragen.“ Nun ward ein minder gutes Kameel dazu gewaͤhlt und meine Hoffnung war vernichtet. Doch im naͤchſtfolgenden Jahre war dieſer Marabut nicht in Kairo, und weil kein ande⸗ res Thier an Schoͤnheit mit dem Meinigen

verglichen werden konnte, ſo ward es einſtim⸗

mig von den Scheiks erwaͤhlt. Voller Freude uͤber mein gutes Gluͤck, wel⸗