Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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Augen nicht laͤnger geoͤffnet zu halten vermogte, ihr Vorſaz war geweſen, dem Paſcha eine Gar⸗ dinenpredigt uͤber ſittlichen Anſtand und nuͤch⸗ ternen Lebenswandel zu halten; nun aber war ſie in feſten Schlaf gefallen, und deshalb wurde dem muͤden Paſcha erlaubt, das naͤmliche zu thun. Sobald Muſtapha in ſeiner Wohnung an⸗ gekommen war, ließ er ſich den auf der Straße verhafteten Mann vorfuͤhren.

Mein guter Mann ſprach der Vezir, Du machteſt heute Abend eine Bemerkung, die Seine Hoheit der Paſcha anhoͤrte, der nun mit der Urſache bekannt gemacht zu ſeyn wuͤnſcht, die Dich antrieb zu ſagen:gluͤck⸗ lich iſt der Mann, der jederzeit eine harte Rinde hat, ſo wie die iſt, an der ich jezt meine Zaͤhne abnuze.

In zitternder Angſt ſiel der Mann auf ſeine Knie nieder, und ſagte mit ſtotternder Stimme: Ich betheure Deiner Hoheit, bei dem Kameel des heiligen Propheten, daß ich weder Ver⸗ rath noch Unzufriedenheit mit der Regierung dadurch ausſprechen wollte.