nur einem Weſen zu begegnen, welches ihren Wuͤnſchen haͤtte entſprechen koͤnnen. Der Paſcha in der lezten Zeit gar nicht an Fußgaͤnger⸗Be⸗ wegung gewoͤhnt, begann zu ſchnaufen und verrieth deutlich Anzeichen von Ermuͤdung und Verdruß uͤber getaͤuſchte Erwartung, da ge⸗ wahrten ſie bei dem Umbiegen einer Sraßenecke zwei Maͤnner die im Geſpraͤche begriffen ne⸗ beneinander ſaßen; weil jene ſich leiſe naheten, hoͤrten ſie daß der Eine zum Andern ſprach:
„Ich ſage Dir, Coja, gluͤcklich iſt der Mann, der jederzeit eine harte Rinde hat, ſo wie die
iſt, an der ich jezt meine Zaͤhne abnuze.“
„Davon muß ich den Grund wißen,“ ſagte der Paſcha,„Mesrour, ich wollte ſagen Mu⸗ ſtapha, Du bringſt mir Morgen den Menſchen, wenn der Divan geſchloßen iſt.“
Muſtapha verneigte ſich, gab den Sklaven des Gefolges Befehl, den Mann zu verhaften und folgte dem Paſcha, der durch die unge⸗ woͤhnliche Anſtrengung ermuͤdet, und durch die Ausſicht auf Erfolg befriedigt, zum Pal⸗ laſt zuruͤckkehrte und ſich zu Bett legte.
Zeinab hatte wachend gelegen, bis ſie ihre


