Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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ſchickt, ſo koͤnnteſt Du die immer ablaͤugnen, und um Deine Aufrichtigkeit zu beweiſen, dem Tartaren, der ſie hinbringen mußte, die Baſto⸗ nade geben laſſen, bis er den Geiſt aufgibt.

Das iſt einleuchtend, Muſtapha.

Deines Sklaven Großvater, fuhr der Bartpuzer⸗Vezir fort,bekleidete das Amt eines General⸗Empfaͤngers im Zollhauſe; der gerieth jedesmal in heftigen Zorn, wenn er genoͤthigt wurde, die Feder zu ergreifen. Bei ihm war es ein Glaubensartikel, daß keine Regierung in Flor kommen koͤnne, wenn das Schreiben allgemeine Üblichkeit wuͤrde.Schau Muſtapha, ſagte er eines Tages zu mir, hier gewahrſt Du den Fluch des Schreibens; fuͤr alle eingezahlten Gelder muß ich Empfang⸗ ſcheine geben. Was iſt die Folge davon? Die Regierung buͤßt dadurch alle Jahre viele Tau⸗ ſende von Zechinen ein; denn verlange ich etwa eine zweite Bezahlung, ſo zeigen die Leute ihre Empfangſcheine vor. Waͤre nur dieſe verfluchte

5 Erfindung des Schreibens nicht, Inſchallah!

jſi e ſollten zweimal, wenn nicht dreimal das naͤmliche Geld bezahlen. Merke Dir Muſtapha,