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fuhr mein Großvater fort,„leſen und ſchreiben ſind nur Dinge welche das Raͤderwerk einer Regierung hemmen.“
„Sehr richtig Muſtapha,“ ſprach der Paſcha, „und weil's ſo iſt, wollen wir kein Schreiben geſtatten.“
„Doch, erlauchte Hoheit, alles Geſchriebene von Andern, nur nichts Geſchriebenes von uns. Ich habe einen jungen Griechiſchen Sklaven, der zu dieſen Dingen gebraucht werden kann. Er lieſt gut. Ich habe ihn in der lezten Zeit dazu gebraucht, mir die Geſchichten der„Tau⸗ ſend und eine Nacht“ vorzuleſen.“ „Geſchichten!“ rief der Paſcha eifrig;„wo⸗ von handeln die? Hoͤrte noch nie davon, Ge⸗ ſchichten liebe ich ſehr.“ „Wenn es Deiner Erlauchten Hoheit Ver⸗ gnuͤgen machen wuͤrde, Dir dieſe Geſchichten vorleſen zu laßen, ſo wird der Sklave auf Deinen Befehl harren,“ erwiederte der Vezir.
„Bring' ihn heute Abend her, Muſtapha, wir wollen unſere Pfeifen rauchen und zuhoͤ⸗ ren; Geſchichten liebe ich ganz ungemein, die bringen mich jedesmal in den Schlaf.“


