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ſezte meine arme Frau in Ungelegenheit und erſaͤufte die;— und nun haͤtte er den Tom beinah erſchoßen und Marie getoͤdtet.— Hatte zu viel Menſchennatur dieſe lezte Zeit— nichts als feuchte Augen und kalte Pfeifen.— Begegnete geſtern dem Sergeanten, hatte ein's mit ihm; Tom hat ihm das eine Auge zuge⸗ richtet, und ſo alt ich bin, habe ich ihm fuͤr eine Zeitlang das andere Auge zugemacht. Vier⸗ zehn Tage muß er gewiß zu Bett liegen— konnt's nicht helfen— Menſchennatur.“
Ich nahm Abſchied von Stapleton, ging noch einmal zu Tom und Marie, ſchickte einen Brief an den Domine ab, um dem Alles mit⸗ zutheilen, und eilte dann zu Drummond's, um die gluͤcklichen Ergebniße meiner Morgen⸗ arbeit Sarah und ihrer Mutter zu erzaͤhlen.
„Und nun Sarah, nachdem ich Anderer An⸗ gelegenheiten ſo gluͤcklich habe ordnen koͤnnen, muß ich wuͤnſchen, meine eigene Sache fuͤhren zu duͤrfen. Mich duͤnkt, daß nachdem ich ſo lange Zeit hindurch Deine ſuͤße Gegenwart ent⸗ behren mußte, mir nun dafuͤr ein Lohn ge⸗ buͤhrt.“
„So iſt's, Jakob,“ ſprach Madame Drum⸗ mond,„und ich bin uͤberzeugt, Sarah denkt das naͤmliche, wenn ſie's nur eingeſtehen will.“


