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„Nein, Marie, nicht bis ich Dir geſagt ha⸗ be, daß Tom nicht nur lebt— ſondern daß ihm Verzeihung wurde.“
„Verzeihung!“ ſchrie Marie auf.
„Ja, Marie— er iſt freigeſprochen— iſt ganz frei— und wird in wenigen Minuten in Deinen Armen ſeyn.“
Marie ſank auf ihre Kniee, hob ihre Blicke und ihre Haͤnde zum Himmel empor, und fiel dann in einen Zuſtand der Beſinnungsloſigkeit. Tom, der mir gefolgt war und ſich in der Naͤhe des Hauſes aufgehalten hatte, hoͤrte den Schrei und konnte ſich nun nicht laͤnger zu⸗ ruͤckhalten; ey ſtuͤrzte in's Zimmer, als Marie hinſank, und ich legte ſie in ſeine Arme. Bei den erſten Anzeichen wiederkehrender Beſinnung ließ ich ſie allein und ging den alten Staple⸗ ton aufzuſuchen, dem ich die Mittheilung in kuͤrzerer Weiſe machte. Er rauchte ſeine Pfeife waͤhrend meiner Erzaͤhlung und ſagte, als ich geendet hatte:
„Froh daruͤber, froh daruͤber; uͤberdachte eben, wie alle dieſe Sinne uns in Ungelegen⸗ heiten bringen, aber am meiſten von allen der Sinn der Liebe; ſezte mich in Ungelegenheit und machte mich einen Mann todtſchlagen;—


