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„Ich hoffe, Dein Wunſch ſoll bald erfuͤllt werden, Marie, doch nicht im Tode.“
„Gerechter Bitäneh, was Penni Du, Ja⸗ kob?“
„Ich ſagte Dir, Ou haͤtteſt den armen Zo nicht umgebracht— das haſt Du nicht;— er iſt noch nicht todt; es fand ſich eine Unge⸗
ſezlichkeit, welche veranlaßte, den„Urtheilsfpruch wieder nachzuſehen.“
„Jakob,“ erwiederte Marie,„es iſt Grau⸗ ſamkeit, Hoffnungen in mir zu erregen, nur um ſie wieder zu zertruͤmmern. Wenn er noch nicht todt iſt, ſo muß er ſterben. Ich wollte, Du haͤtteſt mir das gar nicht geſagt; in wel⸗ chem furchtbaren Zuſtande von Todeskampf und Ungewißheit muß er dieſe ganze Zeit uͤber ge⸗ weſen ſeyn— und ich— ich verurſachte alle ſeyn Leiden! Ich vertrauete darauf, daß er nun ſchon von dieſer herzloſen⸗ grauſamen Welt erloͤſet waͤre.“
Die Fluth von Thraͤnen, womit ſie dieſe Worte ſprach und die ſie nun noch weinte, gab mir die Gewißheit, daß ich ihr ohne Ge⸗ fahr die gluͤckliche Kunde mittheilen koͤnne;
hoͤre mich an, Marie!“
„Verlaß mich— laß mich,“ ſchluchzte ſie nd winkte zuruͤck mit ihrer Hand.


