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lichen Nachſinnens Plaz zu machen. Seine Pfeife lag zerbrochen am Boden; ein Stück Papier zu ſeiner Seite hatte ihm augenſchein⸗ lich zum Aufzeichnen ausgezogener Bemerkun⸗ gen gedient. Leiſe ging ich ihm vorbei, ohne daß er mich gewahrte, als ich hinter ſeinem Stuhle ſtand, blickte ich uͤber ſeine Schulter; das Buch, mit welchem er ſich ſo eifervoll be⸗ ſchaͤftigte, war Ovid's Mittel gegen die Liebe.“
Er mußte mit dem Durchleſen faſt zu Ende ſeyn, denn im Verlauf einer Minute machte er das Buch zu, legte ſeine Brille ab, lehnte ſich im Stuhle zuruͤck und ſprach zu ſich ſel⸗ ber:„Sonderbar— mancher Rathſchlag iſt wichtig, und wie mich duͤnkt empfehlungswerth — dennoch finde ich mein Heilmittel nicht darin.
„Vermeide Muͤßiggang,“— ja, das iſt ein weiſer Rath— Beſchaͤftigung mag bei Einem, der unbeſchaͤftigt war, die Gedanken vertreiben; ich bin aber nie muͤßig geweſen, meine Liebe entſtand nicht im Muͤßiggange.— „Vermeide ihre Gegenwart“— das muß ich; gleichwohl iſt ſie meiner Einbildung ſtets gegenwaͤrtig, und ich bezweifle, daß die fuͤhl⸗ bare Wirklichkeit wahrnehmbarer waͤre;— ſo⸗


