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gar jezt ſieht ſie in ihrer ganzen Schoͤnheit vor mir.„Lies nicht den Properz und Ti⸗ bullus“— davon kann man ſich leicht zu⸗ ruͤckhalten; ich mag aber leſen, was ich will, ſo verwandeln ſich die Buchſtaben nach wenigen Minuten ſchon, und ihr Antliz ſtrahlt mir aus den Blaͤttern entgegen. Schaue ich die bunte Mauer an, ſo bilden die unbeſtimmten Linien alsbald ihren Schattenriß; blicke ich zu den Wolken auf, ſo nehmen die ploͤzlich die runden Umriße ihrer Geſtalt an; hefte ich mein Auge auf's Kuͤchenſeuer, ſo verglimmen die Kohlen allmaͤlig und auch ſie zeigen mir ihr Antliz; ging es nicht geſtern ſo weit, daß die Ham⸗ melſchulter am Spieße ſich ſo lange umdrehete, bis ſie endlich die Geſtalt von Mariens rumpf⸗ loſem Kopfe annahm?—„Denke an ihre Fehler und vergroͤßere die,“— nein das waͤre ungerecht und unchriſtlich; lieber will ich meine eigenen verbeßern. Ich beſorge, daß Ovid, als er dieſe Schilderung ſchrieb, ſie zum Ge⸗
brauche junger Leute beſtimmte, nicht aber fur
einen ſo alten Geck als ich bin.— Schau! wiederum habe ich meine Pfeife zerbrochen!— ſchon die vierte in dieſer Woche!— Was wird die Matrone dazu ſagen! bereits hat ſie mich


