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nicht groß, aber hoch; es hatte nur ein Fen⸗ ſter mit kleinen rantenfoͤrmigen Scheiben in derbem Holzwerk, durch welche ein breiter, aber gemildeter Lichtſtrahl hereinfiel. Zur einen Seite des Fenſters ſtand ein alter Schrank, der des Domine Bibliothek in ſich faßte, nicht vergoldet und geſchmuͤckt, aber tuͤchtig gebraucht und abgenuzt. Auf der andern Seite befand ſich eine große Truhe mit Auszuͤgen, auf wel⸗ cher zum Beſten des heranwachſenden Geſchlechts ein neuer Birkenſtock von recht bedeutendem Umfange lag. In der Mitte des Zimmers ſtand der Tiſch und an dieſem ſaß der Domine, den Ruͤcken gegen das Fenſter gekehrt, in einem Hausrock, der als Schulmantel ehemals ſchwarz geweſen, nun aber durch Alter gebraͤunt war. Er ſaß auf ſeinem hohen ſchmalruͤckigen Stuh⸗ le, lehnte voruͤber und hatte beide Ellenbogen auf den Tiſch geſtuͤzt; auf ſeiner vollwichtigen Naſe ſaß ſeine Brille und ſeine Haͤnde ſtießen faſt im Mittelpunkt ſeines kahlen Scheitels zu⸗ ſammen, er ſelber war vertieft im Inhalte ei⸗ nes Buches. Auf dem Tiſche lag ebenfalls eine große Bibel, die er ſtets zur Hand hatte, die aber dem Anſcheine nach jezt zuruͤckgeſchoben war, um dem Gegenſtande ſeines angenblick⸗


