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den moͤgten, bevor des alten Tom Kraͤfte er⸗ ſchoͤpft waͤren; die Krahnſpinde war aber ſehr hoch oben im dritten Stock des Waarenhauſes angebracht und eine der zuſammengeſezten Ma⸗ ſchinen, mit denen man zwar ſehr große Laſten aufwinden mag, die aber nicht gar zu raſch arbeiten. So wie ſie hoͤher und hoͤher gewun⸗ den wurden, ſchwanden des alten Tom Kraͤfte.
„O Tom! Tom! was muß geſchehen!— ich kann nur noch ganz kurze Zeit feſthalten, und wir werden Beide in Stuͤcke zerſchmettert wer⸗ den. Mein armer Junge!“
„Nun da will ich loslaßen, Vater; es war meine Thorheit, und ich will dafuͤr buͤßen.“
„Los laßen!“ rief der alte Tom,„nein, nein Tom, laß Du nicht los, mein Junge, ich will's noch ein bischen laͤnger verſuchen.— Laß nicht los— liebſter Junge— laß nicht los!“
„Wie lange koͤnnt Ihr noch halten, Vater?“
„Ein wenig— ganz wenig noch;“ erwiederte der Alte faſt athemlos.
„Nun haltet jezt feſt,“ rief der junge Tom, der, ſeinen Kopf uͤber die Arme in die Hoͤhe bringend, mit ungemeiner Anſtrengung erſt eine ſeiner Haͤnde um des Vaters Oberſchenkel, dann auch die andere ſchlang; wiederum hob


