Teil eines Werkes 
1. Theil (1835)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

16

weil er ſelten oder nie ſich in Worten ergoß, ſo praͤgten dieſe Spruͤche ſich tief meinem kindlichen Gedaͤchtniß ein. Der eine hieß:Wei⸗ nen hilft nicht; was geſchehn iſt, kann man nicht aͤndern. Schluͤpften dieſe Worte einmal uͤber ſeine Lippen, ſo wurde der Gegen⸗ ſtand nie wieder erwaͤhnt. Nichts ſchien ihn zu ruͤhren; das Schwoͤren und Fluchen derer die andere Lichter, Barken, Fahrzeuge und Boͤte jeder Art fuͤhrten und ſich im Auf⸗ oder Niedertreiben mit Fluth und Ebbe um den Extra⸗Fuß Waſſer ſtritten, machte auf ihn nicht mehr Eindruck als eine oder zwei Extra⸗Rauch⸗ ſaͤulen, die etwa aus dem Kopfe ſeiner Pfeife emporſtiegen. An meine Mutter richtete er nur den einzigen Ausſpruch:Nimm's kaltbluͤ⸗ tig; der brachte aber bei ihr jedesmal die entgegengeſezte Wirkung hervor, weil er ihre Heftigkeit vermehrte. Es hieß Oel zum Feuer gießen: gleichwohl war der Rath gut, waͤre er nur immer befolgt worden. Ging irgend etwas unrecht, ſo war ein anderer Lieb⸗ lingsſpruch meines Vaters, nach dem nemlichen Muſter als das Uebrige ſeiner Philoſophie dieſer;ſ'naͤchſtemal, mehr Gluͤck. Tief waren dieſe Aphorismen meinem Gedaͤcht⸗