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Der alte Commodore. 165
knechte zu.»Das iſt meiner Bekky Werk; ja, ja, Noll, ſo iſt's! Schon Einmal wollte ſie das Haus in Brand ſtecken, als ich ſie ohne Abendbrot zu Bett ſchickte. Es brenut in ihrer Kammer— gewiß ein ra⸗ ſender Einfall von ihr, um Auguſtus zu beſchützen. Jag' zu, Kerl! jag' zul«
Die keuchenden Pferde liefen aus allen Kräften, und über die Trümmer der eingerannten Thür weg ſtürzten Sir Octavius und Kapitän Oliphant in das Haus. Die große Marmortreppe wimmelte von Men⸗ ſchen, die theils Waſſer herbeiſchleppten, um das Feuer zu löſchen, theils, mit Spießen und Stangen bewehrt, ſich Bahn durch den Brand brechen wollten. Alles zeigte ſich in glüͤhrothem Lichte, Verwirrung herrſchte, und das Geſchrei der Frauenzimmer war euntſetlich. Nahe dem brennenden Haufen ſtand Underdown, die dem Anſchein nach lebloſe Roſa im Arme, und redete
pathetiſch zu Auguſtus und Rebekka, ſich vor der Gluth
zu retten, und ſich denen zu überantworten, die hinte
dem Hauſe Wache hielten— es wäͤre dieß der einzige
Ausweg, ſagte er, der ihnen übrig bliebe.
Die hervorragendſte Figur oben auf der Treppe aber war Mr. Plumerſand, dem eine obrigkeitliche Perſon mit dem Verhaftsbefehl in der Hand zur Seite ſtand, und die Beide den Häſchern zuſchrien, ſie ſollten doppel⸗ ten Lohn empfangen, wenn ſie den Miſſethäter lebendig greifen würden. 4
Mittlerweile hatte ſich der Rauch ein wenig verzo⸗
gen, allein das Wandgetäfel und die Sparrbalken des Korridors brannten tüchtig, und hinter dieſer durchſich⸗
tigen Gruppe ſtand eine hohe Geſtalt in altfränkiſcher
*Weiberkleidung, in der Hand, ſtatt anderer Waffe, ei⸗
nen Bettpfoſten. Mit der andern Hand war ſie be⸗
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