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und, der Landesſitte gemäß, hatte man, weder unter ihrer Zuſtimmung noch Weigerung, feſtgeſetzt, daß ſie nach ihrem vollendeten ſechzehnten Jahre die Gattin des Kapitäns Mantez werden ſollte. Bis zu jener Periode ſollte in den ihrem Vaterhauſe nahegelegenen Klöſtern ihre Erziehung vollendet werden.
Da mein Vater zu ſeiner Abreiſe nach Amerika nur meine Ankunft erwartet hatte, war mein verlän⸗ gertes Ausbleiben ſeinen Anordnungen ſehr hinderlich geworden; jetzt aber war Alles dazu wieder im Fort⸗ ſchreiten begriffen. Das nämliche Schiff, auf welchem ich nach Barcelona gekommen war, ſollte uns und un⸗ ſere Ladung überfahren, und der verhaßte Mantez ſollte abermals das Schiff befehligen. Don Juliano und deſ⸗ ſen liebenswürdige Kouſine, die jetzt unſere täglichen Gäſte waren, hatten die Trümmer ihres Vermögens zu⸗ ſammengerafft, und beſchloſſen, die Reiſe mit uns zu machen, ſich in unſerer Nähe niederzulaſſen, und Ame⸗ rika als ihre künftige Heimath zu betrachten. Wir er⸗ warteten, daß ſie vor ihrer Einſchiffung einander ehe⸗
Ardent Troughton.
lichen würden; allein aus Gründen, die wir nicht ver⸗
ſtanden, und die eine Folge von uns noch unbekannt ge⸗ bliebenen Ereigniſſen waren, ließen ſie erſichtlich durch⸗ aus kein Verlangen blicken, ſich unauflöslich mit einan⸗ der zu verbinden, obwohl ihre gegenſeitige Liebe ſich durchaus nicht vermindert zu haben ſchien.
Mantez beſuchte uns ebenfalls fortwährend, und verſchwendete ſeine kleinen Aufmerkſamkeiten an meine Schweſter, welche dieſelben, als ſich von ſelbſt verſte⸗ hend, hinzunehmen ſchien, und ganz eigentlich ihm ihre kleinen Befehle ſo ertheilte, als ob er ihr dienſtbar ge⸗ weſen wäre. Ich erkannte deutlich, daß der Quell von Honoriens Zärtlichkeit ſich bis jetzt noch nicht erſchloſ⸗


