Ardent Troughton. 163
laſte, was ich zu erzählen habe, bevor ich am heimath⸗ lichen Herde mein Herz ausſchütte, ſchicken Sie jenen Menſchen, jenen Fremden fort,“« ſagte ich, indem ich mit Abſcheu auf Mantez blickte.
„» Betrüger!« rief dieſer,»ich werde bleiben. Du elender Menſch vieler Verkleidungen, ſollſt dieſe meine redlichen Freunde nicht länger hintergehen.«
Bei dieſem Ausbruche von Heftigkeit erhob ſich neue Bewegung. Jugurtha und Springer ſchickten ſich abermals zu Vollführung deſſen an, was ſie für ihre Schuldineit hielten. Sogar mein ſanfter Vater ſchien über des Kapitäns Unbändigkeit empört zu ſein, wäh⸗ rend dieſem von der Sennora und Honorien laute Vor⸗ würfe gemacht wurden.
Als die Ruhe wieder hergeſtellt war, ſagte ich: »So mag er bleiben. Aus Erbarmen gegen ihn, be⸗ gehrte ich ſein Fortgehen. Wir wollen in ſeinem Bei⸗ ſein die heiligen Gefühle bezwingen, die das häusliche Glück ausmachen, das zu theilen er nicht verdient, und das er auch nimmermehr mit uns theilen ſoll!«
Ich ſprach dieß mit Heftigkeit, und blickte jetzt zum erſten Male meine Schweſter an, zitternd den Eindruck abwarketend, den meine Prophezeiung hervor⸗ bringen möchte. Doch verſtand Honoria meiner Rede Sinn nicht— ihre ſchwimmenden Augen hingen an mir im heiligſten Entzücken ſchweſterlicher Liebe.
Eine ſchauerliche Kriſis war eingetreten. Sogar auf meines Baters ruhiger Stirn ſah ich die Schatten der Rührung gelagert. Ich begann eine Erzahnung von dem Tage an, an welchem ich mich an Bord der un⸗ glücklichen Brigg Jane begeben hatte, ich legte Alles dar, was mir begegnet war. Als ich in meiner ergeb⸗ nißreichen Geſchichte fortfuhr, erweiterte ſich meine
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