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Ardent Troughton. 15
ſen, denn die Mode in Lothbury verlangt Abends warme
Schüſſeln. Die Miſſes ſeufzten hörbar. Es war wirk⸗
lich rührend, beſonders da in des alten Herrn Sprech⸗ weiſe eine Undeutlichkeit vorherrſchte, die dem Pathos gleichkam, eigentlich jedoch davon herrührte, daß er das letzte Stückchen ſeines heißen Apfelkuchens noch nicht ganz hinuntergeſchluckt hatte. Mr. Falk fuhr fort:
»Liebe Frau, ich bitte Dich um den Cognac. Hier, lieber Ardent, im Schooße meiner Familie, meiner liebevollen Gattin, meiner blühenden Töchter, meiner— meiner— meiner geſchäftfleißigen Söhne, der Stützen und Strebepfeiler meines Alters; hier, inmitten und im Stolze meiner hauslichen Glückſeligkeit, will ich mein Herz ſeines Kummers entladen, will die Schleu⸗ ſen meiner Sorgen öffnen.“
»O nein, o nein! thu's nicht! thu's nicht!« ſchluchzte die wohlbeleibte Miſtreß Falk, während Miß Agathe, der Altersreihe nach, jede ihrer Schweſtern, bis auf die kleine Mira hinunter, mit kölniſchem Waſſer verſorgte.
»Ich will's, will's dennoch!« ſprach Mr. Falk der Vater weiter,»will meinen Buſen vor ihm auſſchlie⸗ ßen, der mir mehr als Sohn iſt, und will das Maß meines Wehes vor ihm ausleereu— mit Einem Worte, ich will, da ich Morgens nie vor neun Uhr aufſtehen mag, unſerm jungen Freunde Troughton jetzt gleich Lebewohl ſagen.«
»Ach!« zimperte Miß Agathe,»es iſt etwas un⸗ beſchreiblich Herzzerreißendes in dem Scheiden von ei⸗ nem vieljährigen werthen Freunde. Ich bin überzeugt, Papa hat unſer Aller Empfindungen ausgeſprochen, und nur jungfräuliche Zurückhaltung hielt uns ab, die näm⸗ lichen Worte laut werden zu laſſen. Aber glauben Sie mir, Mr. Ardent, Alles— wie die glorreichen Alten


