ſtändig mit Malachi und Martin, und ſcheint ſich von ſeiner Familie zu trennen.“
„Da iſt ſchwer zu entſcheiden, Campbell. Ich habe ſchon mehr als einmal daran gedacht, es möchte beſſer ſeyn, ihn hier zu laſſen. Er iſt unſer jüngſter Sohn, Heinrich wird die Beſitzung erben, und wir müſſen für die andern aus unſeren Erſparniſſen ſorgen. Nun, dieſes Gut wird, bis John erwachſen ſeyn wird, nicht von unbeträchtlichem Werthe und, nach meinem Dafürhalten, keine üble Mitgabe für einen jüngeren Sohn ſeyn. Er ſcheint ſo an den Wäldern, und an dem Leben in der freien Natur zu hängen, daß ich fürchte, es möchte Ur⸗ ſache zu ſeiner beſtändigen Unzufriedenheit und zum fortwährenden Mißmuthe geben, wenn wir ihn nach England nehmen würden. Wenn es ſo iſt, welchen Vor⸗ theil und welchen Nutzen könnten wir aus ſeiner Rück⸗ kehr ſchöpfen? Das iſt ſchwer zu errathen.“
„Ich habe ſchon ernſtlich daran gedacht, ihn hier unter Malachis und Martins Aufſicht zu laſſen,“ ver⸗ ſetzte Herr Campbell. Er wird glücklich ſeyn, und nach und nach reich werden. Was kann er in England mehr erlangen? Aber Du mußteſt Dich vorher ausſprechen, meine theure Emilie, denn ich kenne die Muttergefühle und ehre ſie.
„Ich kann nicht allein beſtimmen, mein lieber Mann, ich will zuvor mit John ſprechen, und mit Alfred und Heinrich mich berathen.“
Das Reſultat ihrer Unterredung mit ihren Söhnen war, daß John in Canada unter Aufſicht Martins und Matachis, welche die Verwaltung des Gutes und die Auſſicht über ihn ſühren würden, bleiben ſolle. Martin ſollte die Verwaltung des Gutes übernehmen, Malachi ſein Gefährte in den Wäldern ſeyn, und der alte Gra⸗ ves, welcher der Mühle vorſtand, machte ſich verbindlich, die Correſpondenz mit Herrn Campbell zu unterhatten, und ihn von Allem, was vorging, in Kenntniß zu ſetzen. Als dieſes beſtimmt worden war, trug John ſeinen
—


