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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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uns überzeugt, daß wir Gott ſo vielen Dank für ſeine uns bewieſene Güte und Gnade ſchuldig ſind, und daß es ſehr eigennützig wäre, wenn wir nicht auch unſerer Seits etwas thun würden, was zum Glück Anderer beitragen kann. Wir ſind nun unabhängig und haben die Ausſicht, es mit jedem Tage mehr zu werden; wir ſind nicht mehr auf uns allein beſchränkt, da wir von allen denen umgeben ſind, welche uns lieben und uns bei jeder Gelegenheit beſchützen. Kurz, wir leben in Ruhe und Sicherheit, und wir hoffen von der Vorſehung, daß wir es auch künftig ſeyn werden. Du, mein theu⸗ rer Alfred, haſt ſo großmüthig Deinem Stande, wel⸗ cher ſo vortheilhaft für Dich war, entſagt, um uns hier, in der Wildniß, zu unterſtützen, und wir kannten den Werth der Dienſte zu gut, um ſie nicht anzuneh⸗ men, obwohl wir das Opfer, welches Du uns gebracht haſt, vollkommen zu würdigen wußten. Wir wollen aber Deinen hülfreichen Arm und Dein edles Herz nicht länger mehr zurückhalten, da wir jetzt in keiner Wildniß mehr ſind; wir haben daher beſchloſſen, und es iſt unſere Pflicht, Dich nicht länger mehr Deinem Stande zu entziehen, ſondern Dich vielmehr zu bitten, zu demſelben zurückzutreten, Deine Laufbahn zu ver⸗ folgen. Wir hoffen zu Gott, daß ſie eben ſo glücklich als ehrenvoll für Dich ſeyn möge. Nimm unſern in⸗ nigſten Dank, mein lieber Sohn, für Deine Liebe zu uns, und betrachte Dich nun ſelbſt als frei, nach Eng⸗ land zurückzukehren und in den Dienſt wieder einzu⸗ treten, ſobald es Dir gefällt.

Und nun wende ich mich an Dich, meine theure Mary; Du und Deine Schweſter, Ihr beide, habt uns hieher begleitet, und ſeitdem geliebt und unermüdet unter vielen Entbehrungen uns beigeſtanden, die wir im Anfange zu ertragen hatten. Du, Mary, haſt einem verehrungswürdigen, verdienſtvollen Manne Liebe u Dir eingeflößt, aber demohngeachtet nie die geringſte Beigung gezeigt, uns zu verlaſſen; ja, wir kennen den

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