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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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Ja, ſagte Mary Percival,ſie werden faſt in Verzweiflung darüber ſeyn; wahr ſagt die Bibel: lan⸗ ges Hoffen macht das Herz ſiech.

Neununddreißigſtes Kapitel.

Nicht einer von der Truppe ſchlief dieſe Nacht viel, es gab zu viel zu thun, und zu viel zu betrach⸗ ten. Capitän Sinclair war, wie man ſich denken kann, blos mit Mary Percival beſchäftigt; jetzt mehr als jemals. Sobald ſie nun ihr Lager auf dem lichten Platze eingenommen und Vorrichtungen für die Be⸗ quemlichkeit Mary's getroffen hatten, enthoben ſie die Erdbeere der Aufſicht auf die Gefangenen, welche ſie gleichfalls an den lichten Ort brachten. Percival, wel⸗ cher bisher ſeiner Bande noch nicht entledigt worden, wurde nun losgemacht, und es wurde ihm geſtattet, umher zu gehen, indem ſich immer eines an ihn an⸗ ſchloß und ihn ſorgſam bewachte. Der erſte Gegen⸗ ſtand, auf welchen ſein Blick fiel, war der Körper der zornigen Schlange. Percival betrachtete ihn einige Zeit und ſetzte ſich dann an ſeiner Seite nieder. Hier blieb er, ohne zu ſprechen, länger als zwei Stunden ſitzen, bis einige von der Truppe eine Grube gegra⸗ ben, und den Leichnam begruben. Percival blieb noch einige Minuten an der Seite des Grabes, und ging dann zu den verwundeten Indianern. Er brachte ih⸗ nen Waſſer und ſprach mit ihnen in der Sprache der Indianer. Als er nicht mehr mit ihnen ſprach, ließ ihn Mary zu ſich rufen, um mit ihm zu ſprechen; denn ſie hatte ihn bis jetzt kaum geſehen. Der An⸗

blick Mary's ſchien einen mächtigen Eindruck auf den

Knaben zu machen; er lauſchte, als ſie ihm ſchmeichelte

und liebkoste, und es ſchien, als wenn verſchiedene Er⸗