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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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Ereigniſſe, von ihren Gefühlen ſo zu ſagen überwäl⸗ tigt war; unter allen Ereigniſſen verurſachte ihr das

Wiedererſcheinen Percivals, gleich einer Auferſtehung von den Todten, die größte Aufregung. Alfred war in Berathung mit Malachi, als ſie Flammen aus den Hütten empor ſteigen ſahen. Martin war, ſobald ſeine Wunde verbunden war, zurückgekehrt und hatte ſie angezündet. 4

Das iſt recht, Sir; ſagte Malachi,ich will Ihnen den Beweis unſers Sieges hier laſſen, als Warnung für die andern Indianer.

Aber was wird aus den Weibern werden?

3Dieſe werden ſich an einen andern Stamm an⸗ ſchließen und die Geſchichte erzählen; es iſt gut, wenn ſie dieſes thun.. 7

Und was beginnen wir mit unſern Gefangenen?

Die laſſen wir nach und nach frei, Sir; wir haben nichts von ihnen zu fürchten, aber wir laſſen ſie erſt nach einem Marſche von zwei oder drei Tagen im Walde für den Fall los, daß ſie mit einer andern Horde, von welcher ſie Beiſtand erwarten könnten, in Verbindung ſtehen.

Und die verwundeten Indianer?

Müſſen wir der Vorſehung überlaſſen, Sir; wir können ihnen nicht helfen. Wir werden ihnen Nah⸗ rung und Waſſer hier laſſen. Die Weiber werden zu⸗

rück kommen, ſie finden, wenn ſie noch am Leben ſind,

ſie pflegen, und wenn ſie todt ſind, ſie begraben. Doch hier kommt John mit einigen Bärenhäuten, welche er für Miß Mary gerettet hat. Das war vernünftig von dem Jungen. Sobald als das Feuer niedergebrannt iſt, wollen wir unſer Lager auf die offene Stelle ver⸗ legen und eine Wache für dieſe Nacht aufſtellen, und morgen wollen wir mit Gottes Hülfe unſern Rückweg antreten. Wir werden dem Vater und der Mutter

Freude bringen, und je eher je beſſer; ſie werden un⸗

tröſtlich ſeyn uͤber unſer langes Ausbleiben.