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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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und unter die Aufſicht eines der Soldaten geſtellt; Percival blieb aber bei ihnen. John ſetzte ſich zu Per⸗ cival und hielt ihm verſuchsweiſe ein Stückchen Wild⸗ pret vor den Mund und ſagte:Percival, wenn wir jetzt heimgehen, ſo werden Deine Hände aufgebunden, und Du wirſt ſtatt Deines Bogens und dieſem Pfeile, eine Flinte bekommen. Da eſſe das.

Das war ein langer Satz für John, indeſſen er that ſeine Wirkung, Percival öffnete den Mund, nahm das Wildpret an, und hielt, ſo von John gefüttert, eine ziemlich gute Mahlzeit. Sobald nun das Eſſen vorüber war, wurde darüber berathen, was weiter zu thun ſey, und die Frage erörtert, ob ſie die Weiber gefangen nehmen, oder in den Hütten laſſen und ſich ruhig verhalten ſollten, bis die zornige Schlange mit ihrem Trupp ankommen würde.

Malachi's Meinung war folgende:

Ich denke, wir werden jedenfalls beſſer thun, wenn wir bis morgen warten, Sir; Sie ſehen, die Frauen werden gar nicht in Unruhe gerathen, wenn die Jäger in einem oder zwei Tagen nicht nach Hauſe kommen, denn ſie wiſſen, daß ſie ohne Wildpret nicht zurückkehren, und dieſes findet man nicht immer ſogleich; ihr Wegbleiben wird daher bei ihnen nicht den gering⸗ ſten Argwohn erregen. Ich dächte, wir ſollten in un⸗ ſer voriges Verſteck zurückkehren und beobachten, was ſie vornehmen. Auch wiſſen wir dann, wenn die Truppe mit Miß Percival kommen wird, ob ſie ſchon während unſerer Abweſenheit gekommen ſind, oder ob ſie erſt morgen kommen werden. Es wird daher das Beſte ſeyn, wenn wir uns mit den Gefangenen nicht mehr beſchweren, als es abſolut nöthig iſt.

Dieſer Meinung wurde endlich beigeſtimmt, und ſie brachen auf, um zu den Wohnungen der Indianer zurückzukehren. Sie kamen ohngefähr eine Stunde vor der Dämmerung in ihren Schlupfwinkeln an, und hat⸗ ten die Vorſicht gebraucht, die zwei Indianer zu knebeln,