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„Ja, Sir, verſetzte Malachi,„bei jungen Leuten bedarf es nicht viel Zeit, um ſie ganz zu veründern, aber es wird nicht lange dauern; wenn er wieder bei ſeiner Mutter zu Hauſe iſt, ſo wird er nach und nach ſein Indianerleben vergeſſen, und ſeine frühern Erin⸗ nerungen wieder bekommen; eine Frau macht mehr Ein⸗ druck als ein Mann. Wir wollen die Erdbeere mit ihm ſprechen laſſen. Sie ſehen, Sir, er iſt gebunden und betrachtet ſich ſelbſt als einen Gefangenen, und wir dürfen ihn nicht los laſſen, bis unſer Vorhaben voll⸗ bracht iſt, dann hat es keine Gefahr mehr, und wenn er wieder kurze Zeit bei uns iſt, wird er ſich ſchon zu⸗ recht finden.“
Malachi rief der Erdbeere und ſagte ihr, daß ſie mit Percival von ſeiner Heimath, von ſeiner Mutter, und von andern, ſeine früheren Verhältniſſe betreffen⸗ den Gegenſtänden ſprechen ſolle.
Die Erdbeere ſetzte ſich zu Percival und ſprach mit ihm Indianiſch von ſeinem Vater, von ſeiner Mut⸗ ter, von ſeinen Couſinen, und wie er von den India⸗-⸗ nern gefangen wurde, als er auf der Jagd war, wie ſeine Mutter ihn beweinte, und wie alle ſeinen Ver⸗ luſt beklagten, dann ging ſie in einem leiſen, ſingenden Tone von einem auf das andere über, was ſein vori⸗ ges Leben auf der Anſiedlung berührte, und es war augenſcheinlich, daß er ſehr aufmerkſam zuhörte. Die Erdbeere hatte ihm länger als eine Stunde erzählt, als Alfred ſich an ihn wandte und ſagte:
„Percival, kennſt Du mich denn nicht?“. 8„Ja,“ verſetzte Percival in engliſcher Sprache; „ich kenne Dich, Du biſt mein Bruder Alfred.“
„Nun iſt's recht, Sir,“ ſagte Malachi, ſo muß 1 man fortfahren, bis dem Jungen ſeine Gedanken wie⸗ Ler kommen. Die Erdbeere wird es ihm ſchon nach und nach beibringen.“ 4 Nun ſetzten ſie ſich zu ihrem Eſſen nieder; die zwei Indianer wurden auf eine Strecke zurückgebracht,


