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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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Zu Quebec ſoll er das Schiff verlaſſen und mit Ihnen ehen. Ich habe nicht im Sinne, ihn von der Erfül⸗ ung ſeiner Pflicht zurückzuhalten, aber Sie werden

berückſichtigen, daß wenn er dieſe Stelle erhält, er für

die Zukunft auf halben Sold geſetzt wird, was, wenn

er in Canada mit Ihnen bleibt, eine große Unterſtü⸗ tzung ſeyn wird, und wenn ſich die Dinge ſo gut ge⸗ ſtalten ſollten, daß Sie nach einem Jahre oder nach zweien ohne ihn zurecht kommen können und ihm er⸗ lauben, in den Dienſt wieder einzutreten, dann iſt es für ihn der bedeutungsvollſte Schritt, und er wird, wie ich nicht zweifle, bald dazu gelangen, ein Schiff zu befehligen. Ich will Ihnen bis morgen Zeit geben, ſich zu entſchließen. Alfred kann morgen an Bord kommen und mir Ihren Entſchluß ſagen.“

„Mich dünkt, Capitän Lumley,“ entgegnete Mrs.

Campbell,„ich ſollte Ihnen erklären, daß mein Mann

durchaus keinen Grund hat, nur einen Augenblick zu zögern und daß wir den Uebertritt unſeres Sohnes, während unſerer Ueberfahrt, nicht hindern. Ich würde gewiß ein ſehr ſchwaches Weib ſeyn, wenn ich für eine ſolche Wohlthat nicht ein ſolches Opfer brächte und zu⸗ gleich Ihnen höchſt dankbar für die Geſinnungen gegen unſer Kind wäre, ich glaube daher auch, daß es Herr Campbell nicht für nöthig finden wird, eine Bedenkzeit bis auf morgen zu nehmen; doch überlaſſe ich ihm, ſelbſt zu antworten.“

„Ich kann Sie verſichern, Capitän Lumley, daß Mrs. Campbell nur meine eigenen Gefühle ausgeſpro⸗ chen hat und daß wir entſchloſſen ſind, Ihr Anerbieten mit der größten Dankbarkeit anzunehmen.“

„So hat alſo Alfred,“ entgegnete Capitän Lum⸗ ley,„morgen früh am Bord des Portsmouth zu er⸗

ſcheinen und er wird hier die Anſtellungsordre für ſich

bereit finden. Ich glaube, wir werden den nächſten Tag abſegeln, wenn das Wetter nur einigermaßen günſtig

iſt, und wenn ich nicht noch ſeine andere Gelegenheit