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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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glücklicher, wahrhaft behaglicher und jedenfalls wahr⸗ haft unabhängiger ſeyn können.

Alfred, Du ſprichſt, als wenn Du mit uns gehen wollteſt, ſagte Mrs. Campbell.

Und glauben Sie denn, meine theure Mutter, daß ich es nicht wolle? Glauben Sie, daß ich hier blei⸗ ben wolle, während Sie dort ſind und meine Gegen⸗ wart Ihnen nützlich ſeyn kann. Nein, nein, ich liebe den Dienſt, das iſt gewiß; aber ich kenne auch meine Pflicht, und dieſe iſt: meinem Vater und meiner Mut⸗ ter beizuſtehen, und in der That, ich ziehe dieſes vor. Die Ideen eines Seekadeten von Unabhängigkeit ſind in der That groß, und ich halte die Wilden Amerika's für freier und unabhängiger, als daß ich länger im Dienſte bleiben und von jedem jüngeren Lieutenant vielleicht zwanzig Jahre lang mit mir ſpielen laſſen wollte. enn Sie gehen, ſo gehe ich auch, das iſt ge⸗ wiß; in der That, ich würde elend ſeyn, wenn Sie ohne mich gehen wollten, und ich würde jede Nacht träumen, daß ein Indianer mit Mary davongelaufen, vder daß ein Bär meine kleine Emma aufgefreſſen

abe.

Wohlan, ich will mein Glück mit dem Indianer verſuchen! entgegnete Mary Percival.

Und ich mit dem Bären, ſagte Emma,viel⸗ leicht will er mich bloß herzen, wie Alfred that, als er nach Hauſe kam.

Schönen Dank, mein Fräulein, für den Ver⸗ gleich! erwiederte Alfred lachend.

Alfred, ich erkenne in der That, daß Dein Vor⸗ ſchlag reifere Ueberlegung verdient, bemerkte Mrs. Campbell.Dein Vater und ich wollen uns darüber

berathen, und vielleicht ſind wir bis Morgen früh zu einem Entſchluſſe gekommen. Nun werden wir am

Beſten thun, wenn wir Alle zu Bette gehen. Ich werde gewiß von dem Indianer träumen, ſagte Mary.