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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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ankaufenzkönne. Das Land iſt vort zu einem Dollars

F der Morgen zu haben, und Sie mögen nun prüfen und wählen. Mit Ihrem Gelde werden Sie ein gro⸗ ßes Eigenthum kaufen. Mit Ihren Kindern werden

Sie es gehörig bebauen, und in wenigen Jahren wer⸗

den Sie jedenfalls behaglich, wo nicht im Ueberfluſſe

leben. Ihre Kinder werden für Sie arbeiten, und

5 Sie werden Befriedigung in dem Bewußtſeyn finden, unabhängig und glücklich zu leben.

Mein theurer Sohn, ich erkenne an, daß Du da einen Plan entworfen haſt, der viel Empfehlendes für ſich hat, aber da gibt es noch Bedenken.

Bedenken! entgegnete Alfred.Ja, allerdings,

deerren gibt es; wenn die Ländereien bebaut wären, daß der Same nur aufzugehen brauchte, dann würden gar Viele darnach greifen; aber, mein theurer Vater, ich kenne keine Bedenken, welche nicht beſiegt werden können. Laſſen Sie uns dieſe Bedenken betrachten. Zuerſt ſchwere Arbeit, gelegenheitlich Beraubung, ein Haus von Holz, harte Winter, Abſonderung von der Welt, hie und da Gefahr vor wilden Thieren und wil⸗ den Menſchen; ich räume ein, daß es ein trauriger Wechſel gegen ein ſolches Herrenhaus iſt, wie dieſes mit ſeinen ſchönen Möbeln, mit ſeiner vortrefflichen Küche, mit der gebildeten Geſellſchaft und dem unend⸗ lichen Intereſſe, welches man für eine Gegend hat, mit der wir in täglicher Verbindung ſtehen. Nun, was die ſchwere Arbeit betrifft, ſo wollen Heinrich und ich ſo viel als möglich thun, um Ihre Hände zu ſchonen. Iſt der Winter hart, ſo iſt kein Mangel an Brennholz; wenn die Hütte rauh iſt, ſo werden wir ſezulet be⸗ haglich machen; wenn wir abgeſchieden von der elt ſind, ſo haben wir Geſellſchaft genug an uns ſelbſt; wenn wir in Gefahr ſind, ſo haben wir Feuergewehre und tapfere Herzen, uns ſelbſt zu vertheidigen, und in deer That, ich kann nicht einſehen, wie wir wahrhaft