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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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Campbell, hingen ſich an ſeinen Nacken und erklärten, daß ſie alles thun wollten, was ſie vermöchten, um ihn glücklich zu machen, daß ſie für ihn arbeiten woll⸗ ten, wenn es nöthig ſey, vom Morgen bis in die Nacht.

Am nächſten Tage war der ganze Haushalt in dem Speiſezimmer verſammelt und durch Herrn Camp⸗ bell von dem in Kenntniß geſetzt, was ſich ereignet hatte, und es wurde den Verſammelten die Nothwen⸗ digkeit ihrer unmittelbaren Entlaſſung gezeigt. Ihr Dienſtlohn wurde berechnet und ausbezahlt, bevor ſie das Zimmer verließen, was alle mit vielfachem Aus⸗ drucke des Schmerzes thaten. Miß Paterſon bat, ihr zu geſtatten, noch einige wenige Tage länger als eine Freundin zu bleiben, und da ſie es wohl verdiente, ſo

wurde ihre Bitte bewilligt.

Dank dem Himmel, ſagte Herr Campbell, nach⸗ dem der ganze Haushalt entlaſſen war,das iſt vorü⸗ ber. Es iſt eine große Laſt von meinem Herzen.

Onkel, hier iſt ein Brief von Alfred, ſagte

Emma Percival, indem ſie in das Zimmer trat.Er

iſt gerade zu Portsmouth angekommen und ſagt, das Schiff ſey beordert, unmittelbar bezahlt zu werden und ſein Kapitän ſey zu einem Schiff von fünfzig Kanonen beſtimmt und wolle ihn mit ſich nehmen. Er ſagt, er wolle in einigen Tagen hier ſeyn und...

Und was, Theuerſte? ſagte Mrs. Campbell.

Er ſagt, die Zeit ſey ihm zu kurz, aber er hoffe, Du würdeſt nichts dagegen haben, wenn er zwei Ka⸗ meraden mitbringe.

Armer Junge, es thut mir leid, daß Dir dieß

1 abgeſchlagen werden muß, entgegnete Herr Campbell.

Du mußt ihm ſchreiben, Emma, und ihm ſagen, was ſich ereignet hat. Ich ſoll ihm ſchreiben, Onkel? Ja, theure Emma, ſchreibe ihm, entgegnete Die Anſiedler in Canada. 2

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