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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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aber da find noch unſere Möbeln, die Pferde, die Wagen, Alles das iſt zuverläſſig mehr werth.

Aber wir haben noch andere Rechnungen zu be⸗ zahlen; Du vergißt dieſe.

Nein, das thue ich nicht; ich habe ſie alle geſam⸗ melt, und dieſe betragen nicht mehr als 300 Pfund, ſo weit ich urtheilen kann; aber wir haben nicht Zeit zu verlieren, mein Theurer, und wir müſſen Muth ſchöpfen.

Was willſt Du denn beginnen, Emilie? ſagte

Herr Campbell. 7

Wir müſſen nicht mehr Koſten auf uns laden, unſere gegenwärtige Einrichtung muß ſogleich abgeän⸗ dert werden. Sende morgen früh alle Diener fort, und erkläre ihnen, was ſich ereignet hat. Dieſen Abend will ich es den beiden Mädchen und der Miß Pater⸗ ſon zu wiſſen thun, welche auf der Stelle entlaſſen werden muß, da wir nicht länger eine Gouvernante halten können. Wir müſſen allein den Koch, eine Haus⸗

magd, einen Laufer, und einen Stallknecht zurückbehal⸗

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ten, der nach den Pferden ſieht, ſo lange ſie nicht ver⸗

kauft ſind. Sende einen Brief an Herrn Bades und gib ihm Nachricht von einer baldigen Verſteigerung weil er nicht länger in dem Colleg bleiben kann; wir haben Zeit die Fülle, um unſere Plane für die Zu⸗ kunft zu entwerfen, von welchen auch unſer zukünftiges Schickſal abhängt.

Herr Campbell beſtätigte das Urtheil ſeiner Gat⸗ tin. Miß Paterſon war auf's tiefſte betrübt, als ihr Mrs. Campbell die Neuigkeit mittheilte. Mary und Emma Percival empfanden kief für die Wohlthäter ih⸗ rer Kindheit, dachten aber nicht an ſich ſelbſt, ſie fühl⸗ ten nur, daß Mrs. Campbell ſo treulich für ſie geſorgt, daß ſie von ihrer Jugend auf ſo trefflich von ihr ge⸗ pflegt worden. Sobald ſie unterrichtet waren, was ſich ereignet habe, eilten ſie auf das Zimmer des Herrn

der Möbeln. Auch mußt Du an Heinrich ſchreiben,